Vortrag im Literaturhaus Magdeburg am 20. April 2022

Mit der Geschichte des Kinderbuches befasst sich Michaela Ibsen-Firsching in ihrem Vortrag am 20. April im Literaturhaus Magdeburg. Dazu lädt der Verein der Bibliophilen und Graphikfreunde Magdeburg und Sachsen-Anhalt „Willibald Pirckheimer“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Es gilt die 2G-plus-Regel.

Aus der Sammlung von Michaela Ibsen-Firsching: Bertuchs „Bilderbuch für Kinder“ | Abb.: M. Ibsen-Firsching

Michaela Ibsen-Firsching, selbst Mitglied bei den Magdeburger Pirckheimern, zeigt bei der Vorstellung der Kinderbücher illustrierte Exemplare in ihrem historischen Zusammenhang und unter künstlerisch-ästhetischen Aspekten. 

Ganz allgemein beginnt die Geschichte des Kinderbuches mit der Verbreitung des Buchdrucks. Zunächst geht es vor allem um ABC-Fibeln, pädagogische Handreichungen, biblische Geschichten und Fabeln. Zunehmend steht später die Vermittlung von Wissen im Vordergrund. Das geschah häufig mit Werken, die einem Lexikon ähnlich sind, beispielsweise Orbis pictus von Comenius (1658) oder Bertuchs Bilderbuch für Kinder im 18. Jahrhundert.

Ein weiterer Aspekt ist das Kinderbuch, dass zur Unterhaltung dienen soll. Dessen Geschichte beginnt in Deutschland erst Mitte des 19. Jahrhunderts zum Beispiel mit „ Der Struwwelpeter“. Zeitgleich entstehen große Märchensammlungen.In den folgenden Jahrhunderten werden die kindlichen Vorstellungen zunehmend und in vielfältiger Weise in der Kinderliteratur berücksichtigt.

Aus der Sammlung von Michaela Ibsen-Firsching: „Der Räuberhase“ | Abb.: M. Ibsen-Firsching